16. Mai 2026

B69: Sechs Verletzte bei Frontalzusammenstoß

Am 22. Jänner sind kurz vor 18 Uhr auf der B69 zwischen Maltschach und Arnfels ein Pkw und ein Kleinbus frontal zusammengestoßen. Dabei wurden sechs Personen verletzt, mindestens eine davon schwer.

Ein nachfolgender Pkw-Lenker, der Zeuge des Unfalls wurde, setzte über den Notruf sofort die Rettungskette in Gang. Nach der Datenerfassung wurde ein Großaufgebot an Einsatzkräften alarmiert. Die unter dem Alarmstichwort „T10 – Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen“ ausgerückten Feuerwehren Maltschach und Arnfels trafen mit insgesamt sechs Fahrzeugen und 39 Kräften als erste am genau zwischen den beiden Feuerwehren im Einsatzgebiet der FF Maltschach gelegenen Unfallort ein.

Wie Einsatzleiter ABI Friedrich Legat berichtete, stellte sich glücklicherweise heraus, dass keine Person mehr in den Unfallwracks eingeklemmt war: „Die Verletzten waren alle aus den Fahrzeugen draußen und Gott sei Dank war keiner eingeklemmt. Sie saßen am Straßenrand. Die Herausforderung bei minus zehn Grad war vor allem, sie vor Unterkühlung zu schützen. Das war zuerst die Hauptarbeit – die Verletzten zu betreuen und anschließend der Rettung zu übergeben.“

Um die Betroffenen vor der extremen Kälte zu schützen, wurden sie nach der Erstversorgung mit Wärmedecken stabilisiert. Die weitere medizinische Betreuung übernahmen zwei Notärzte und drei Rettungswagen des Roten Kreuzes. Auch drei Polizeistreifen waren im Einsatz, übernahmen die Sperre der B69, die Umleitung sowie die Unfallaufnahme.

Nach dem Abtransport der Verletzten kümmerte sich eine Kameradin der FF Maltschach noch um eine schockierte, augenscheinlich unverletzte Unfallbeteiligte. Rund eine Stunde später konnten die Unfallwracks durch ein Abschleppunternehmen entfernt und die Fahrbahn gereinigt werden. Anschließend wurde die B69 wieder freigegeben.

Erneut zeigte sich die gute Zusammenarbeit der freiwilligen Feuerwehren, der Polizei und der Einsatzkräfte des Roten Kreuzes.

Bericht BI d.V. Gregor Waltl