Im Rahmen einer technischen Einsatzübung wurde die Annahme eines Waldbrandes beübt. Ziel der Übung war der Erstangriff mittels Rüstlöschfahrzeug sowie die Sicherstellung einer durchgehenden Wasserversorgung aus einem nahegelegenen Bach.
Zu Beginn erfolgte der Erstangriff über das Rüstlöschfahrzeug. Parallel dazu wurde eine Wasserentnahmestelle am Bach eingerichtet. Hierfür kamen mehrere Tauchpumpen zum Einsatz, welche mithilfe eines Stromaggregates betrieben wurden. Nach dem Aufbau der Stromversorgung und dem Setzen der Tauchpumpen konnte die Wasserförderung direkt aus dem Bach aufgenommen werden.
Im weiteren Übungsverlauf wurde die Versorgung des Rüstlöschfahrzeuges im Relaisbetrieb sichergestellt, um eine konstante Löschwasserversorgung für die Brandbekämpfung aufrechtzuerhalten. Besonderes Augenmerk lag auf dem raschen Aufbau der Wasserförderung, der Koordination der Mannschaft sowie dem sicheren Betrieb der eingesetzten Geräte.
Zusätzlich wurde auch mit der Tragkraftspritze (TS) gearbeitet. Aufgrund der geringen Wassermenge im Bach gestaltete sich das Ansaugen zunächst schwierig. Mittels Schanzwerkzeug wurde daher eine Vertiefung gegraben, um einen geeigneten Tümpel für die Wasserentnahme zu schaffen. Dabei wurde auch der Flachsaugkorb erfolgreich getestet. Nach erfolgreichem Ansaugen konnte die TS ebenfalls zur Brandbekämpfung eingesetzt werden.
Die Übung verlief erfolgreich und diente der Festigung der Abläufe bei Wald- und Vegetationsbränden. Ein herzlicher Dank geht an die KameradInnen für die rege Übungsteilnahme.
